VISION der Delfingemeinschaft
Licht - Liebe - Heilung
Interspirituelles Ökodorf
Inhaltliches:
- 24-Stunden-Meditation:
Unsere Gemeinschaft wird eine Größe erreichen, mit der es möglich ist, daß abwechselnd mindestens immer ein Mitglied meditiert, betet, singt…
- Spirituelle Sterbebegleitung in Gemeinschaft:
Sehr herzbewegend war Sept. 2008 die schöne Beerdigungsfeier einer Freundin in unserem Gemeinschaftsnetz. Hilke hat sich mit Krebs intensiv auf ihren Tod vorbereitet und sich ein fröhliches Fest mit spirituellen Liedern, Kreistanz und Kaffeetafel gewünscht, ohne Trauerkleidung. Zur Erfüllung ihres Wunsches trugen bei das schöne Wetter und 2 Frauen eines alternativen Beerdigungskollektivs (die sich seit dem Sterbetag um Hilke, um die Angehörigen und die Formalitäten kümmerten) und die Grabrede einer dieser Frauen, da Hilke nicht kirchlich beerdigt werden wollte. Beim anschließenden Fest trafen sich mehrere dutzend FreundInnen von Hilke, so daß es zu einem inspirierenden Gemeinschaftsfest wurde, bei dem viele Kontakte vertieft wurden oder neu entstanden. Leider erfuhr ich erst einige Tage nach Hilkes Tod von ihrem Tod, so daß ich Hilke nicht in ihren letzten Tagen begleiten konnte. Das motiviert mich nun zusätzlich, mich auf die Realisierung einer Vision zu konzentrieren: unser räumlich über 20km ausgedehntes Netzwerk hier verdichten zu mehreren näher zusammenlebenden Gemeinschaften, so daß neben den Freuden des Alltags gemeinschaftliche Sterbebegleitung leichter möglich ist bzw. sich von selbst ergibt.
Der Tod ist genauso positiv wie das Leben:
Alfgard war 2006 im Krankenhaus ohne Aussicht auf Besserung. sie hätte dort noch jahrelang leben können, was ihr zum einen nicht gefiel + zum andern war sie oft im indischen Ashram, hatte dort tiefe Gotteserfahrung und war sich ganz sicher, daß der Tod nicht das Ende ist, sondern sie freute sich auf die Zeit bei Gott. Deshalb ging sie zurück in ihre große spirituelle Gemeinschaft, wo sie von langjährigen Mitbewohnern noch einige Monate liebevoll betreut wurde mit Gesang, Meditation, Gebet…. Auch auf ihrem Totenbett in der Gemeinschaftskapelle bekam Alfgard das von ihr gewünschte fröhliche Abschiedsfest.
Solch eine Gemeinschaft wollen Ainjali & KH für uns und andere auch initiieren, möglichst im Hotzenwald oder Südbaden. Im gößeren Rahmen (z.B. Ökodorf) werden dann auch unsere befreundeten jüngeren Familien mit Kindern leben. In unserer eigenen kleinen Ökodorf-Teilgemeinschaft möchten wir uns mit Menschen in der 2.Lebenshälfte aufs Loslassen und den Übergang in die andere Welt vorbereiten. Denn die Tage und Wochen nach dem Tod sind besonders wichtig: Laut einiger spirit.Traditionen brauchen Verstorbene Unterstützung für einen guten Übergang in eine andere Welt. Einige Traditionen sind deshalb gegen Verbrennen des Körpers >LIER. Hinduistische Meister befürworten jedoch eine schnelle Verbrennung des Körpers, damit die Seele möglichst schnell frei wird (>KrishnaChandra).
Weitere Infos dazu gesucht.
Seitdem ich mich intensiv mit Sterben und Tod befasse, kann ich viel leichter die angenehmen Aspekte dieses Lebensabschnitts wahrnehmen. Früher war bei flüchtigen Gedanken an den Tod dies meist mit Angst verbunden. KH
- Einfach gut leben (Teil-Selbstversorgung)
- Achtsame Kommunikation
- Synthese zwischen individueller & gemeinsamer Ökonomie
Immobilie:
Begonnen haben wir mit unserem 300-450qm-Haus in Herrischried im Südschwarzwald mit guten regionalen + bundesweiten Netzwerken >z.B. Artabana statt Krankenkasse: bundesweit sind in Artabana bereits mehrere Lebensgemeinschaften mit älteren Menschen entstanden. Das geplante Artabana-Hilfsnetz bezieht sich jedoch auf Hilfssituationen in allen Altersbereichen.
Zur Vergrößerung der Gemeinschaft versuchen wir bei der Immobilienfindung uns von Gott / Innerer Stimme führen zu lassen, sind also räumlich flexibel, zumal wir grad unsere Kindererziehungsphase abschließen. Nach bisherigem Kenntnisstand / Gefühl werden wir eine Immobilie Nähe Freiburg-Lörrach-Waldshut finden, wegen der offenen Menschen, der schönen Landschaft, sauberem Wasser und guter Luft, möglichst nur leicht hügelige Südlage auf ca. 300-600m Höhe. Da die Immobilien/Grundstückspreise in diesem Gebiet besonders hoch sind, sehen wir folgende Möglichkeiten:
- Unsere Gemeinschaft ist für die Welt so wichtig, daß uns die passende Immobilie sehr günstig oder sogar kostenlos überlassen wird.
- (Rest)Hof kaufen mit genügend Hoffläche, auf dem genehmigungsfrei „fliegende Bauten“(amtsdeutsch) aufgestellt werden können: Jurten, Minihütten, Zelte und Häuser ohne Fundament, die mit einem Tieflader weggefahren werden können.
- Dorf oder Stadtrand mit aufgeschlossener Bevölkerung, so daß wir dort mehrere benachbarte Häuser oder Wohnungen kaufen können (z.B. Hausen im Wiesental).
- Uns einer größeren Gemeinschaft, einem Ökodorf anschließen (oder einer passenden Nachbarschaft) und darin als Kleingemeinschaft bis etwa 15 Personen unsere Schwerpunkte leben.
Was wir einbringen:
KH: Gemeinschaftserfahrung seit 1980, u.a. Selbstversorgung, Faire Kommunikation, Entscheidungsfindung, Konfliktlösung…
Ainjali: 30Jahre Kindererziehung auch nützlich für Betreuung Älterer oder Sterbender. Konzerte + gemeinsames Singen zum Heilen und zur Sterbebegleitung, Phyllis-Krystal-Arbeit + positive Affirmationen…
Wen + was wir brauchen:
- Engagierte Menschen, die uns aus der Ferne unterstützen oder diese Gemeinschaft mitgründen wollen: alle die sich angesprochen fühlen, v.a. mit Erfahrung in Heilung, Sterbebegleitung, Bestattung, Finanzen, Rechtsformen, Büro (z.B. Website erstellen), Kommunikation… oder Hinweise auf Immobilien, Kapital…
- Hinweise auf ähnliche Gemeinschaften, wichtige Personen, Literatur, Websiten…
Weitere Gemeinschaftliche Ansatzpunkte:
- Rituale zu allen Lebenszyklen: Geburt, Hochzeit, Weisheit, Sterben…
- Ashram Ananda Dham im Tessin
- Karina Langer, Köln.
- Ananda Assisi ?
- Arche?
- Dt.Auroville-Freunde ?
- Breisgau
- Hunsrück (RamaGopala…)
- Lebensgarten >Zen
- Anastasia-Mehrgenerationensiedlung
- Internet-Recherche >Datenbank KH: Stichwort Sterben
Literatur::
- Elisabeth Kübler-Ross: hat 5 Phasen der seelischen Bewältigung des Sterbens festgestellt,
siehe R.Lier: "Sterben im Zeichen der Wandlung", S.33
- Tibetan.Totenbuch bzw. verständliche Einführung
- Annemarie Jung: Es hat mir die Augen geöffnet dich zu lieben. www.trauerundhoffnung.de
Aktuelles
Gemeinschaftsförderndes & heilsames Singen & Wandern
16.-18.März 2012
Im Gemeinschaftshaus Herrischried & auf gewalzten Schneewegen
Info / Anmeldung

Seminar zur Gemeinschaftssuche/
-gründung weltweit
in Gemeinschaft bei Freiburg. Preis bis 16.März 10% günstiger
17.-20.Mai 2012
Info / Anmeldung

Überregionales
Gemeinschaften-Festival
7.-13.August 2012
bei Alzey / Mainz
für Gemeinschaften, Gründungsinitiativen & Interessierte. Bis 6.Februar Rabatt.
Info / Anmeldung

Seminar zur
Gemeinschaftssuche /
Gemeinschaftsgründung
2.-4.November 2012
Gemeinschaft im
Schwarzwald. Anmeldung bis 1.Juli
Info / Anmeldung

Überregionales
Gemeinschaften-Festival
28.12.2012-1.1.2013
Taunus bei Frankfurt/M
für Gemeinschaften, Gründungsinitiativen & Interessierte. Rabatt bis 27.April.
Info / Anmeldung